Über mich

Keine Sorge. Ich will Sie hier nicht mit einem ellenlangen Lebenslauf langweilen. Aber damit Sie wissen,   mit wem Sie es zu tun haben, erzähle ich Ihnen ein paar Eckdaten aus meinem (journalistischen) Leben. Mein Vater war auch Journalist, mein Großvater nicht. Aber mein Urgroßonkel und mein Ururgroßvater, und die davor waren auch Zeitungsleute. Wenn Sie etwas darüber erfahren wollen klicken Sie bitte hier . Das Foto links zeigt mich im zarten Alter von acht Jahren. Mein Vater arbeitete damals bei Bauer, genauer gesagt bei Hören und Sehen. Manchmal durfte ich ihn in der Redaktion besuchen. Daran kann ich mich noch gut erinnern, denn die Rohrpostanlage machte mächtig Eindruck auf mich. Vater erklärte mir, es sei eine Schokoladenfabrik! Hintergrund: Wenn die Kollegen aus dem Satz wußten, dass ich im Haus war, schickten sie immer eine Tafel Schokolade per Rohrpost in das Büro meines Vaters. Damals stand für mich fest, dass ich auch Journalist werde. Denn das ist ein Job, bei dem man kostenlos Schokolade bekommt. Dass er alles andere als Schokolade schlecken bedeutet, weiß ich heute. Dass er viel Spass machen kann, auch!

Etwa 9 Jahre später. Wir schreiben das Jahr 1967, und ich bin 17 Jahre alt. In Hamburg, genauer gesagt im Stadtteil Eimsbüttel, gab es ein Kommunikationszentrum, damals hieß das noch Bürgertreff. Das Hamburg-Haus Eimsbüttel. Es gab eine Bücherei, ein Jugendzentrum (um uns von den Konzerten der Beatles etc. fernzuhalten) und einen Senioren-Treffpunkt. Das Jugendzentrum fand ich gut. Ich war oft da. Aber eines störte mich gewaltig. Man hörte nicht auf uns. Wir waren aus der Sicht der Erwachsenen nur ‘Rüpel in Lederklamotten’, was nicht ganz stimmte. Ein Sprachrohr mußte her! Also schlug ich dem Obermacker des Zentrums vor, eine Zeitschrift zu machen. Eine Zeitschrift von Jugendlichen für Jugendliche. Der Macker fand die Idee gut. Nur, es war kein Geld für solche Projekte da. Ich entgegnete dem Macker: “OK, wir verkaufen Anzeigen!”. Der Macker meinte: “Nur zu. Komm wieder wenn du die Kohle beisammen hast”. Und ich ging Klinken putzen. Es war allerdings einfacher, als erwartet. Herr Mahlzahn, Inhaber einer Reinigung in der Fruchtallee, war so begeistert, dass er gleich auf die vierte Umschlagseite ging und auch die Geschäftsleute aus der Nachbarschaft bat, uns zu unterstützen. Nach zwei Wochen war das Geld für die erste Ausgabe des ‘Eimsbüttel’ zusammen. Chefredakteur wurde ich allerdings nicht, obwohl ich davon geträumt hatte. Schließlich war es meine Idee gewesen. Nein, es wurde ein Redaktionskollektiv aus weiteren Jugendlichen gebildet. Wir waren zu viert oder zu fünft. Und der Obermacker war zwar nicht Chefredakteur, aber so eine Art Kontrollorgan.
Aber zum ersten Mal wurde etwas aus meiner Feder gedruckt!!! Es war ein Artikel, der kostenlosen, bzw. zumindest reduzierten Eintritt für Jugendliche in die Museen Hamburgs forderte. Es gab damals einen Riesenkrach. So nach dem Motto: “Erst ruft der eine Zeitung ins Leben und dann macht er den Kultursenator an”. Egal: Der Krach legte sich wieder, und der ‘Eimsbüttel’ überdauerte lediglich 3 Ausgaben. Das Ende meiner Schulzeit nahte. Ich hatte keine Zeit mehr für den ‘Eimsbüttel’. Ich wollte studieren, mir erstmal jedoch den Wind der großen weiten Welt um die Nase wehen lassen.

Und so sehe ich heute aus. Vom Hamburger Stadtrand versorge ich bundesweit diverse Redaktionen (von A wie Abendzeitung bis Z wie Zentralverband der Deutschen Sparkassen) mit Texten und Fotos. Vorwiegend aus den Bereichen Kultur und Zeitgeschehen (speziell Film und Musik), Medizin (ratgeberorientierte Gesundheitsthemen), und Lifestyle (Wohnen, Design, Gastronomie). Daneben habe ich noch zwei Spezialthemen: Luftfahrt(geschichte) sowie, und das ist gewissermaßen ein Teilbereich der Luftfahrt(geschichte): Drachen.

Das Kundenspektrum ist weit relativ gespannt. Neben ‘Dickschiffen’ wie z.B. WELT, Handelsblatt, Financial Times Deutschland, Wall Street Journal, Rheinischer Merkur schreibe und fotografiere ich gleichermaßen für Regionalzeitungen wie z.B. Rhein-Zeitung (Koblenz), Rheinpfalz (Ludwigshafen) oder Stuttgarter Nachrichten, aber auch für kleinere Publikationen wie den Donaukurier oder die Schaumburger Zeitung. Bisweilen mache ich auch Ausflüge in den Hörfunk in Form von Kurz-Features für das DeutschlandRadio Kultur. Schauen Sie auf meine Seite: Kunden.
Entscheidend für mich ist nicht notwendigerweise die Höhe des Honorars. Die Mischung muß stimmen. Nachdem ich im Juni 2007 einen Schlaganfall erlitt, muss ich allerdings etwas kürzer treten.