Klee. Jemanden über den grünen Klee loben

Wer jemanden über den grünen Klee lobt, lobt etwas mehr als notwendig.
Diese Redewendung kommt möglicherweise aus der Zeit, als dörfliche Kirchhöfe und Gräber noch mit Klee bepflanzt waren. Da man über Tote nichts Schlechtes sagt, fällt ein Lob für einen Verstorbenen im allgemeinen besser aus als für einen Lebenden.
Eine andere Variante stammt aus der mittelalterlichen Dichtung, als man grünen Klee (ein Rasen mit Kleeblumen) mit Frische und Frühling gleichsetzte und pries, d. h. man hat über den Klee hinaus den Frühling gelobt.