Fallstick. Jemanden einen Fallstrick legen.
Kommt, wie nicht anders zu vermuten, aus der Jagdsprache. Fallen, um Wild zu fangen bzw. zu erlegen, wurden in iihrer ältesten Art aus Schnüren und Stricken gefetigt. Der bildliche Gebrauch rührt von Martin Luther her, der 1523 in seiner Bibelübersetzung die Beschreibung des Fanges eines Nilpferdes so beschreibt:
durch Fallstrick durchboret man yhm seyne Nasen (Hiob 40, 19)
In Lukas 21, 35 heißt es vom Jüngsten Tag:
wie ein Fallstrick wird er kommen über alle, die auf Erden wohnen.