Federn. Sich mit fremden Federn schmücken

Die Redensart geht auf die Fabel des Phaedrus von der Krähe zurück, die sich mit Pfauenfedern schmückte und hat vor gut 200 Jahren durch Lessing neuen Auftrieb erhalten. Seine Fassung der Fabel Die Pfauen und die Krähe lautet: Eine stolze Krähe schmückte sich mi den ausgefallenen Ferdern der farbigen Pfaue und mischte sich kühn, als sie genüg geschmückt hatte, unter die glänzenden Vögel der Juno. Sie ward erkannt, und schnell fielen die Pfaue mit scharfen Schnäbeln auf sie, ihr den betrügerischen Putz abzureißen.