Schmieren, jemanden

Die Redensart geht auf die Zeit zurück, in der die Postkutschen noch ein weit verbreitetes Transportmittel waren. Kutscher, die ihre Kutsche flink bewegen wollten, brauchten nicht nur schnelle Pferde, sondern auch ausdauernde Zossen. Und Schmiermittel für die Achsen und Räder der Kutschen waren kostbar und dementsprechend teuer.
Reisende, die es besonders eilig hatten, bestachen den Kutscher mit einem Pott Wagenschmiere. Die Redensart hat sich im Lauf der Zeit auch für Bemühungen der Vorteilserlangung jeglicher Art gewandelt.