Gardinenpredigt halten

In früheren Zeiten hatten Ehebetten einen Vorhang als Abtrennung zwischen den Schlafstellen von Männlein und Weiblein, um die fleischliche Lust nicht ausarten zu lassen. Was als "Sex-Bremse" gedacht war, entwickelte sich aber rasch zu einer Möglichkeit für die Frau, ihrem Gatten vor dem Einschlafen auch mahnende Worte zum besseren Lebenswandel zuzusprechen. Daraus entwickelte sich die spaßhafte Bezeichnung "Gardinenpredigt", die sich schnell auch auf andere Lebenslagen ausdehnte.