Was genau macht RoG eigentlich?

RoG setzt sich weltweit für Journalistinnen und Journalisten ein, die vom Staat, von religiösen und politischen Gruppen oder durch organisiertes Verbrechen bedroht werden. Wir intervenieren bei Regierungen und Justizbehörden, schicken Rechtsanwälte und Prozessbeobachter und helfen den Familien inhaftierter oder getöteter Journalisten.

Wir übernehmen Patenschaften für gefangene Journalistinnen und Journalisten und fordern ihre Freilassung sowie die Verbesserung der Haftbedingungen.

Wir unterstützen unabhängige Medien, die den Bedrohungen der Pressefreiheit in ihrem Land trotzen. Wir helfen ihnen bei Zensur, Verbot oder wenn ihre Produktionsmittel zerstört werden - sei es durch Bombenattentate oder im Krieg.

In Ländern, deren Pressefreiheit akut gefährdet ist, entsendet das Internationale Sekretariat Untersuchungsmissionen und verfasst anschließend ausführliche Berichte. Die Situation der Pressefreiheit wird von uns jährlich zum 3. Mai (dem von der UNO als "Internationalen Tag der Pressefreiheit anerkannten Datum) in einem ca. 400-seitigen Jahresbericht ausführlich dokumentiert.

In Pressemitteilungen und Rundbriefen informieren wir regelmäßig Mitglieder und Unterstützer sowie die Medien über aktuelle Entwicklungen.

Am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, vergeben wir unseren Menschenrechtspreis an mutige Journalistinnen und Journalisten, die sich unter besonders schwierigen Bedingungen für die Pressefreiheit in ihrem Land eingesetzt haben.

Mit Unterstützung an American Express haben wir ein Notfall-Telefon eingerichtet. Unter der SOS Rufnummer (+33-1)47777414 können rund um die Uhr - in Englisch oder Französisch - Hinweise auf Inhaftierung oder Verfolgung von Journalisten gegeben werden. Hinweise können von jedermann gegeben werden, nicht etwa nur von Journalistinnen und Journalisten