Wieviel Geld verdient ein Journalist?

Die Gehälter von fest angestellten Kollegen und Kolleginnen sind größtenteils durch Tarifverträge mit den Verlegerverbänden und der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di beziehungsweise dem Deutschen Journalistenverband DJV geregelt. Die aktuellen Bezüge sind auf den entsprechenden Websites einsehbar.
Freie Journalisten sind meist Einzelkämpfer. Wieviel sie verdienen, diktiert überwiegend der Markt. Reich werden kann man als freier Journalist kaum. Die Zeilenhonorare beginnen bei 0,20 € (manchmal ist es sogar noch weniger) und enden bei etwa 2,50 €. Solche Spitzenhonorare sind jedoch selten und werden nur von wenigen Journalisten erzielt. Aber selbst ein Zeilenhonorar von 1,25 €, dass durchaus erzielbar ist, hört sich viel an. Auf den ersten Blick. Freie Journalisten sind üblicherweise über die Künstlersozialkasse (KSK) renten- und krankenversichert. Versicherungstechnisch übernimmt die KSK den Teil der Sozialversicherung, den bei fest angestellten Journalisten der Arbeitgeber bezahlt. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Freie Journalisten sind auf sich alleine gestellt und müssen für sich selbst sorgen. Ein erklecklicher Teil der Honorareinnahmen geht für Dinge drauf, die man auch berücksichtigen sollte. Schließlich wollen auch sie mal Urlaub machen. Investitionen, z.B. mindestens alle drei Jahre ein neuer, den gestiegenen Anforderungen entsprechender Rechner, neue Software, Fachliteratur, Telefon usw. wolllen bezahlt werden. Wenn man nicht vom häuslichen Arbeitszimmer aus arbeitet, kommt noch ein mehr oder weniger fetter Betrag für Büromiete dazu. Und es soll sogar Journalisten geben, die ein Auto besitzen....